100 % Akkuleistung nutzen

Wer von uns Smartphone-Besitzern hat sich nicht schon darüber geärgert, wie schnell doch der Akku wieder leer ist – oder lädt diesen täglich immer unterwegs automatisch im Auto auf, um dem Übel auszuweichen, plötzlich unterwegs mitten in einem wichtigen Telefonat ohne Saft da zu stehen?

Battery Manager Pro - Ultimate Battery App 1Diese App habe ich gerade ausprobiert und bin echt beeindruckt! “Battery Manger Pro” zeigt dir nicht nur an, wie viel Energie du noch zur Verfügung hast, sondern auch, wie lange du z.B. noch Musik hören, über Bluetooth mit der Freisprechanlage verbunden sein oder telefonieren kannst.

Sinkt dein Batterie-Stand unter 20 %, klickst du einfach die App an, startest den 100%-Auflad-Stomkreis beim normalen Aufladen und holst mehr aus deinem Akku heraus, als normalerweise “getankt” wird. Wenn die 100 % Energie erreicht sind, ertönt ein Signal, und du kannst den Stromkreis trennen.

Außerdem sind einige nützliche Tipps zum Stromsparen integriert.

Um den Akku zu schonen und dessen Lebensdauer zu erhöhen, sollte man dies wenigstens einmal im Monat tun.

Bei mir hat diese App schon STUNDEN mehr Leistung heraus geholt, das schont dann auch meine Autobatterie Zwinkerndes Smiley

Kurzrezi: Die Katze – Joy Fielding

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Joy Fielding
Die Katze
Thriller
Goldmann
TB, 480 Seiten – 9,95 €
eBook – 8,99 €
als Hörbuchdownload (gekürzt)
bei Audible 8,95 €

hier: geliehen von Skoobe

Bewertung:

Inhaltsangabe (Krimi-Couch)

Charley Webb lebt in Florida und ist allein erziehende Mutter von zwei kleinen Kindern. Mit Leidenschaft übt sie ihren Beruf als Journalistin aus, und dank ihrer viel beachteten Artikel ist sie keine Unbekannte in Palm Beach. Eines Tages erhält sie eine E-Mail, die ihr nicht geheuer ist: Jill Rohmer, die des kaltblütigen Mordes an drei Kindern überführt wurde und im Gefängnis in der Todeszelle sitzt, bietet Charley ihre Geschichte exklusiv für ein Buchprojekt an. Zunächst zögert Charley, doch da die Herausforderung sie reizt, willigt sie schließlich ein. Während sie aber noch damit beschäftigt ist, erste Recherchen über Jill einzuholen, bekommt sie plötzlich entsetzliche Drohbriefe, in denen der Tod ihrer Kinder angekündigt wird. Charley ist außer sich vor Angst – und sie ahnt, dass sie Geister rief, die ihr zum mörderischen Verhängnis werden könnten …

Joy Fielding ist eine Schriftstellerin, die “es” wirklich drauf hat. Nimmt man eins ihrer Bücher zur Hand, kann man es buchstäblich nicht mehr aus der Hand legen.

In diesem Roman geht es um Kindes-Entführungen, –Misshandlungen und -Morde, um Manipulation, Familie und noch so Einiges mehr. Und wenn ich auch schon ziemlich früh einen Riecher hatte und so einige Reaktionen anders deutete als Charley, so war ich doch froh, zuvor keine Rezension gelesen zu haben. Nichts ist schlimmer, als wenn jemand bereits im Vorfeld sagt: “xxx ist der Mörder.” – Na klasse. Dann kann man sich das Vergnügen des Lesens ja sparen. Ist so leider auf der Krimi-Couch geschehen…

Tja, ICH sage euch ganz bestimmt nicht, wer hinter allem steckt Zwinkerndes Smiley – da müsst ihr schon selbst lesen.

Jedenfalls fällt meine Bewertung auch besser aus als vom Durchschnitt bei Amazon.de. Warum? Vielleicht habe ich mich einfach so auf das Buch eingelassen, der letzte gelesene Fielding liegt schon einige Jahre zurück, und “meine Erwartungen niedrig gehalten” – übrigens kein schlechter Ratschlag zum Glücklichsein –, jedenfalls war das Buch für mich ein Pageturner. Ich habe es schon fast als Zumutung empfunden, meinem Fulltime-Job nachzugehen und auch noch schlafen zu müssen… Lieber hätte ich weiter gelesen, nicht zuletzt, um herauszufinden, ob ich richtig lag. Und ich LAG richtig Smiley mit geöffnetem Mund  Zwar wäre ich kurz vor Schluss beinahe noch umgekippt, aber beim weiteren Verschlingen und eifrigem Tippen auf den kleinen Bildschirm meines iPhones war mir rasch klar, dass ich mich nicht auch manipulieren lassen sollte… Zwinkerndes Smiley

Na, habe ich euch neugierig gemacht?

Ich habe mir das Buch übrigens bei Skoobe.de ausgeliehen:

iPhone 186

DANKESCHÖN, dass ich das Buch kostenlos testlesen durfte!

Kurzrezi: Flavia de Luce 3 – Alan Bradley

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Alan Bradley
Flavia de Luce 3
Halunken, Tod &Teufel
Englischer Krimi mit Witz
gebundene Ausgabe (19,99 €)
Penhaligon Verlag, 352 Seiten
Kindle-Edition (15,99 €)
ASIN: B005WY4N1G
hier – geliehen von Skoobe.de

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Eigentlich wollte Flavia nur ein paar vergnügte Stunden auf dem Jahrmarkt verbringen, wo sie jedoch aus Versehen das Zelt der Wahrsagerin Fenella abfackelt. Getrieben vom schlechten Gewissen lädt sie Fenella ein, auf dem Anwesen der Familie de Luce zu campieren. Doch dann wird ihre neue Freundin bezichtigt, vor Jahren ein Baby entführt und so eine Familie zerstört zu haben. Und schon bald findet Flavia die Wahrsagerin von einem schweren Schlag auf den Kopf niedergestreckt – wie tot – in ihrem Wohnwagen vor. Flavia macht sich schreckliche Vorwürfe. Wenn sie nicht gewesen wäre, wäre das alles nicht passiert. Aber da macht sie eine Entdeckung, die sie all das erst mal vergessen lässt: Am Poseidonbrunnen des Anwesens hängt eine Leiche! Flavia ist sofort Feuer und Flamme. Ein Mord ist aufzuklären, und bestimmt benötigt die Polizei dabei ihre Unterstützung …

Zunächst sei hier Skoobe ein herzliches Dankeschön gesagt für die Möglichkeit, dieses Buch gratis auf dem iPhone lesen zu dürfen. Wenn der Bildschirm auch etwas klein ist, aber es funktioniert. Und über kurz oder lang werde ich mir dann wohl doch auch ein iPad zulegen (müssen)… Ich habe buchstäblich überall gelesen – beim Arzt, ja sogar beim Shoppen, während ich vor der Kabine gewartet habe! super Daumen hoch

Doch nun zum 3. Fall meiner Freundin Flavia: Wer sich für dieses ungewöhnlich begabe Mädchen interessiert, muss nicht unbedingt mit dem ersten Band beginnen. Der Autor sorgt dafür, dass auch später Eingestiegene verstehen, worum es geht, wer mitspielt und was bislang geschehen ist. Trotzdem bin ich natürlich froh, vom ersten Fall an dabei gewesen zu sein, um die ungewöhnlichen Gedankengänge und das einzigartige Wissen dieser jungen Dame schätzen zu lernen. Und mittlerweile fühle ich mich auf Buckshaw schon sehr heimisch, und so ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass ich bei diesem Fall einiges schon viel früher vermutete/ahnte/wusste als Flavia… Ich bin ihr quasi ein Stück voraus geeilt, habe aber gern auf sie gewartet und hätte mich liebend gern mit diesem außergewöhnlichen Mädchen angefreundet.

Nun muss ich also wieder warten. Der 4. Band ist noch nicht erschienen…

Kurzrezi: Zerstört – Karin Slaughter

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Karin Slaughter
Zerstört (Grant-County-Reihe 6)
Thriller
Blanvalet
TB, 512 Seiten – 9,99 €
ISBN: 3442372208
eBook (8,99 €) geliehen via Skoobe
Hörbuch bei Audible (gekürzt für 8,95 €)

Bewertung:

Klappentext:

Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams.
Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken.
Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines jungen Patienten.
Sara und Jeffrey ermitteln in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert…

Wer Harlan Coben oder/und Mo Hayder liest, wird über kurz oder lang an Karin Slaughter nicht vorbei kommen. Die 1970 geborene Amerikanerin sicherte sich bereits mit ihrem ersten Band Belladonna einen Platz an der Spitze der namhaftesten Thrillerautoren der USA.

Auch mit ihrem 6. Band um Sara Linton und Jeffrey Tolliver bringt sie brisante Themen, hochgradige Spannung und grauenvolles Entsetzen unter einen Hut. In diesem Fall sind es eine Bruderschaft von Neonazis, die Droge Methamphetamin, der Wert von Menschenleben und wie es Menschen am Rande eines Nervenzusammenbruchs dennoch schaffen, nicht nur am Leben zu bleiben, sondern auch anderen das ihrige zu retten.

Am Ende war ich dann allerdings doch maßlos entsetzt und geschockt und nur froh, dass ich das letzte Kapitel nicht mehr gestern Abend vor dem Schlafen gelesen habe – ich hätte sicherlich Einschlafschwierigkeiten gehabt…

Nachdem ich nun das Buch ausgelesen habe, habe ich mir einige Rezensionen dazu durchgelesen und festgestellt, dass ein groß Teil der Rezensenten den (vorläufigen) Abschluss der Reihe vor allem wegen der “kaputten” Ermittler und einiger Klischees weniger gut bewertet. Ich muss sagen, dass ich dies bewusst hingenommen habe, denn ich empfinde gerade solche Ermittler, die fast schon Supermänner sind und denen alles zu gelingen scheint, übertrieben und unrealistisch. In der heutigen Gesellschaft, in der jeder 3. an einer psychischen Erkrankung leidet, ist es nur allzu menschlich anzunehmen, dass auch oder gerade Menschen in Berufen, in denen es keinen geregelten Dienstschluss gibt und tatsächlich das eigene Leben aufs Spiel gesetzt wird, weil immer damit gerechnet werden muss, dass mal ein Krimineller die Waffe zieht und schneller ist oder aufgrund einer vorschnell getroffenen Entscheidung die Kariere an einem seidenen Faden hängt, kurz vor dem Durchdrehen sind.

Ich habe das Buch verschlungen. Die ersten 40 % mit dem gedruckten Buch in Händen, die restlichen 60 % über die Skoope-App und das geliehene eBook-Exemplar.

Und darum möchte ich hier auch noch ein paar Worte zu Skoope sagen. Ich habe das große Glück, (zunächst) bis 07.02.2012 Bücher, vor allem Neuerscheinungen, nicht nur anlesen zu dürfen, sondern komplett digital auszuleihen, zu lesen, zu bewerten und zu kommentieren. Einen eBook-Reader oder Tablet-PC besitze ich nicht, aber ich habe mein iPhone, und ich muss sagen, nach anfänglicher Skepsis, ein ganzes Buch auf einem so kleinen Bildschirm lesen zu können, bin ich erfreut und erstaunt, dass dies nicht nur möglich ist, sondern auch super gut funktioniert. Ich kann in einer Ecke eingepfercht sitzen oder gemütlich im Bett, kann das iPhone mit einer Hand halten und umblättern, mit der anderen Schokolade essen oder Kaffee trinken oder auch mit dem rechten Zeigefinger umblättern, ganz wie ich mag. Die Schrift ist in der voreingestellten Größe für mich genau richtig, ich könnte sie jedoch auch verkleinern oder vergrößern. Die Helligkeit habe ich etwas verringert. Wenn meine Pause bzw. Lesezeit beendet war, kam ein Lesezeichen hinzu, und beim nächsten Öffnen der App konnte ich an eben dieser Stelle weiter lesen.

Sehr gut finde ich, dass ich bei Skoope das Buch ausleihen kann und nicht gleich kaufen muss. Gerade, wenn ich das Buch bereits in gedruckter Form besitze und nur nicht mit mir herumschleppen möchte, ist diese Alternative geradezu ideal.

Was ich vermisse, ist die Möglichkeit, eigene Notizen während des Lesens zu machen. Das geht dann zwar über die App ReadMore, aber bei der Kindle-App z.B. kann ich das direkt darüber, genauso wie Markieren oder im Wörterbuch nachschlagen. Das wäre also ein Verbesserungsvorschlag meinerseits, oder Wunsch sozusagen, was Skoope noch besser machen könnte. Aber sonst – Gefällt mir! Daumen hoch

Heute in Essen

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Manchmal ist es trotz Gedränge wichtig, mal gemeinsam loszufahren, sich Anregungen zu holen, das ein oder andere Geschenk zu besorgen und wenigstens einmal über den Weihnachtsmarkt zu schlendern.

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Es war allerdings noch hell, und so habe ich auch keinen Met oder Glühwein getrunken. Und als wir ein Loch im Magen verspürten, haben wir (was auch sonst im Pott Zwinkerndes Smiley ) Currywurst/Pommes gegessen Smiley mit geöffnetem Mund – Der Backfisch schmeckt uns halt nicht so gut hier, seitdem wir den weltbesten fish in den Highlands gegessen haben und immer wieder essen…

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Aber wenn schon in Essen und auf dem Weihnachtsmarkt, dann sollten auch Fotos sein Smiley mit geöffnetem Mund – und diese, die ich hier geschossen habe, habe ich mit der neu installierten App namens Camera+ geschossen und bearbeitet… Ich hätte sie auch gleich mit euch über Twitter teilen können, wollte sie dann aber doch zu meinem account bei flickr hochladen Zwinkerndes Smiley

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Leider war es noch viel zu hell, um die mit Lichterketten geschmückten Bäume so richtig zu sehen, aber ich habe trotzdem geknipst Smiley

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ich liebe geschmückte Straßen

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das neue große Einkaufscenter am Limbecker Platz

Weihnachtsmusik immer und überall

Es ist mal wieder so weit, auch wenn es draußen sehr mild und gar nicht winterlich ist, so langsam stellt sich bei mir Weihnachtsstimmung ein.

Da hab ich mich mal wieder nach ein paar Apps umgesehen und bin fündig geworden. Diese hier kann ich uneingeschränkt empfehlen Smiley mit geöffnetem Mund(einfach auf das cover klicken)

Sehr schöne Weihnachtssongs in bester Qualität immer dabei haben, ohne sich den Speicher voll zu laden – klasse! Eben kam Kate Bush, jetzt singt die Band Aid Smiley mit geöffnetem Mund Ein Counter ist auch dabei, der am Heiligen Abend um 16.00 Uhr endet

– UND – ES IST EINE GRATIS-APP!!! –

Ausgehört: Der geheimnislose Junge–S. Brüggenthies

Stephan Brüggenthies
Der geheimnislose Junge
Krimi
Dauer: 9 Std, 16 Min (gekürzt)
gelesen von: Matthias Keller
während der Leipziger Buchmesse als kostenlosen Download im Doppelpack mit dem ungekürzten ebook erhalten

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Der 15-jährige Timo Lindner, wohlbehüteter Sohn eines erfolgreichen Architektenehepaars, ist verschwunden. Für Zbigniew, sprich Dz-big-niäff, Meier, Hauptkommissar im KK51 der Kölner City-Polizei Stolkgasse, ein typischer Fall von Flucht vor den Eltern. Kein Handy, keine Freundin, keine Intimsphäre: Kann ein pubertierender Junge ein derartig eingeengtes Leben ertragen, ohne irgendwann durchzudrehen? Doch dann wird in Italien der Torso eines unbekannten Jungen gefunden, der vor seinem Tod auf grausame Art missbraucht wurde. Auf seinem Rücken eingezeichnet: eine Karte von Frankreich…

Zunächst einmal möchte ich mich herzlich bedanken für diese tolle Aktion, durch die ich von Audible bei Twitter informiert worden bin. Aus drei kostenlosen Hörbüchern konnte gewählt werden – ich habe mich für dieses entschieden. Zum ersten Mal  habe ich das ebook dazu in voller Länge auch gratis erhalten – eine wirklich super Sache, denn ich konnte alles noch einmal ausführlicher nachlesen.

Dieses ebook ließ sich ganz normal über ibook auf mein iPhone und das iPod Touch ziehen. Bislang befanden sich darin nur deutsche Kulturschätze wie Max und Moritz, Pole Poppenspäler und dergleichen, die kostenlos zum Download angeboten werden, denn ich bin noch immer nicht so überzeugt davon, fast genauso viel Geld für ein ebook ausgeben zu sollen, wenn ich für nur 1 € mehr das gedruckte Werk in Händen halten kann… Trotzdem ist es wohl gerade bei gekürzten Hörbüchern von Vorteil, sich das ebook dazu zu holen, wenn man/frau nicht unbedingt noch einen weiteren Autor gedruckt im Regal stehen haben möchte… Ich habe es nämlich wirklich als genial empfunden, bestimmte Stellen noch einmal und die Passagen, die im Hörbuch gekürzt wurden, lesen zu können.

Die o.g. Downloadaktion ist zwar beendet, aber wer Interesse für das Hörbuch entwickelt, kann es über einen Klick auf das Cover oder den Titel bei Audible erwerben.

Dies ist der erste Kriminalroman von Stephan Brüggenthies, der sich u.a. als Drehbuchautor bereits einen Namen gemacht hat.

Was mir als erstes etwas nervig aufstieß war der permanente Gebrauch des Namens Zbigniew. Das Personalpronomen ER wird eigentlich nur verwandt, wenn in ein und demselben Satz seine Person ein zweites Mal genannt wurde. Aber es konnte durchaus vorkommen, dass “Zbigniew” in 17 aufeinander folgenden Sätzen auftauchte… Außerdem wird ihm hier eine 17jährige Geliebte angedichtet, dem Leser/Hörer wird also suggeriert, dass auch der Polizeihauptkommissar Dreck am Stecken hat und Straftaten begeht, die er auch wohlweislich verschweigt… Und – dritter Minuspunkt: Ständig wird der Leser/Hörer mit gedanklichen Fragen überschüttet, Zweifeln etc. Es nahm in meinen Ohren Überhand.

Die Geschichte selbst wirkt ein wenig konstruiert, dem Kommissar schießen plötzlich die Zusammenhänge durch den Kopf, alles gelingt ihm, er spricht natürlich auch fließend Französisch, ABER sie hat mich dennoch gefesselt. Die Frage, warum der Junge plötzlich verschwunden ist, aus eigenem Antrieb oder entführt, wohin, und dann die familiären Verhältnisse, die so sehr seltsam waren, dass ein Jugendlicher merkwürdigerweise alles zu machen scheint, was Erwachsene von ihm wollen… (mein Gott, wie oft habe ICH mich dem widersetzt!)  bis hin zu einer ausgeklügelten Codierung einer Art Tagebuch – dann die Frage, ob er wohl noch lebt? Um dann das schreckliche Ausmaß mit dem Kommissar zusammen zu erahnen und schließlich bestätigt zu finden…

Das Ende hat mich etwas irritiert. Die “Barbara-Tonia” hatte absolut keine Veranlassung, diesen Brief zu schreiben. Aber ich vermute, dies könnte das Bindeglied zum zweiten Buch sein?

Matthias Keller hat das Buch sehr gut eingelesen. Selbst die weiblichen Stimmen hat er glaubhaft nuanciert. Da fiel mir die Bewertung nicht gerade leicht. Ich habe mich dann aber doch für 7/10 Punkte entschieden.