Urlaub 06/2012 in SCO – Teil 7

stromness

Stromness ist eine etwas größere Ortschaft auf Mainland/Orkney. Dort sind wir an Land gegangen, dort haben wir uns ein wenig umgesehen. Fakt ist, dass schon relativ zeitig die Bürgersteige hochgeklappt werden und wir bis auf einen “Fishi”, also eine Pommesbude, an der man sein Essen for take away kaufen kann, keine Gaststätte gefunden haben, die gegen 17.30 Uhr geöffnet hatte. Und die Straßen sind überall so dermaßen schmal, wie ich sie hier fotografiert habe. Das sind richtige Straßen, auf denen Gegenverkehr herrscht! Im Auto wahrlich kein Vergnügen…

Zum Glück hatten wir noch Brot, Butter, Schinken und Cheddar im Wagen: blieb die Küche am ersten Abend auf der Insel halt kalt. Und im B&B konnten wir uns noch einen schönen Tee zum Aufwärmen brühen. Alles also halb so wild

“Aussichtsreich Frühstücken”

Mit diesem Slogan lockt das Branche im Tulip Inn in der Arena Düsseldorf. “Lazy Sunday Jazz Breakfast” – jeden Sonntag von 10.30 – 14.00 Uhr.

Zur letztjährigen Weihnachtsfeier konnte leider gerade mal die halbe Belegschaft erscheinen, die andere war größtenteils krank. Deshalb hat unser Chef beschlossen, uns heute alle ins Branche zum Brunchen einzuladen Smiley mit geöffnetem Mund

brunch

Ich kann euch gar nicht sagen, WAS das Buffet alles hergab, aber ich bin mehrmals gegangen Zwinkerndes Smiley. Oben rechts seht ihr meinen zweiten Gang: Kürbiskernbrötchen mit Rührei und krossem Schinken, ein bisschen Lachs, 2erlei Quarkspeise mit frischer Ananas und Multivitaminsaft. Der erste bestand aus Sesambrötchen mit 2erlei Käse und 2erlei Schinken. Danach war dann nur noch Platz für die Poffertjes mit Ahornsirup und Puderzucker bestäubt – links unten im Bild (allerdings hab ich da zweimal welche geholt, die sind einfach so ungemein köstlich, da konnte ich nicht anders Zwinkerndes Smiley ). Dazu hab ich mir dann einen Latte Macchiato gegönnt.

Die Aussicht ist tatsächlich interessant, wenn auch grad kein Spiel war. Man sagte uns allerdings, dass dann die Rollläden herunter gelassen würden. Man könnte zwar dann dennoch speisen, könne aber nichts mehr sehen Enttäuschtes Smiley

Es war fantastisch. Ich kann mich zwar jetzt nur noch mit offener Hose und unter Ächzen und Stöhnen bewegen Zwinkerndes Smiley – aber das war es wert. Wenn man sich mit all seinen Kollegen super gut versteht, trifft man sich gern auch im privaten Bereich. Und irgendwann, sagt der Chef, machen wir das wieder mal – allerdings dann woanders…

Winterspaziergang

30.12.2010

Die Collage ist auch größer anzusehen. Einfach auf sie klicken und dann auf der flickr-Seite über der Collage auf die Lupe gehen.

Es hat seit Tagen nicht mehr geschneit, aber der Schnee, der erst anfing etwas anzuschmelzen, verharschte sehr schnell. Und die Nebenstraßen, die nicht geräumt werden (wie bei uns vor dem Haus), haben ca. 20-30 cm hohe Spurrinnen, denen man beim Fahren unbedingt folgen sollte, sonst kommt man nicht von der Stelle…

Doch in diesem Jahr muss ich nicht mehr arbeiten und auch mein Töfftöff nicht bewegen. Also kann mir das egal sein Smiley mit geöffnetem Mund – Die Luft ist einfach herrlich, die Sonne scheint, und das Spazierengehen macht richtig Laune.

Das Treffen der “Sterngucker”

oberhausen

(bei Klick auf die Collage könnt ihr sie in groß anschauen)

Gestern war ein wundervoller Tag, der noch immer nachhallt und in Erinnerung bleiben wird.  Frau Waldspecht, Pat, Edith, Zitante, Karin und ich haben uns in Oberhausen getroffen, um gemeinsam nicht nur über den bereits begonnenen Weihnachtsmarkt am CentrO zu bummeln, sondern auch die Ausstellung “Sternstunden – Wunder des Sonnensystems” im Gasometer zu besuchen. Mit von der Partie waren außerdem zwei Herrlichkeiten – das schmückende Beiwerk zweier Dämlichkeiten (nach Frau Waldspecht).

Abschluss-Highlight bildete ein Essen mit anschließendem stundenlangen Klönen im Steakhaus Maredo. Lecker, sage ich euch… Kann ich nur wärmstens empfehlen. Das Steak war ein Gedicht, die Salatbar reichlich mit vielen Salaten bestückt, die Bedienung charmant witzig und jeden Cent Trinkgeld wert, und die Zeit verflog wie im Fluge…

Ich habe meine Lachmuskeln strapaziert, jede Menge Fotos geschossen (ihr seht hier nur einen Einblick), mich wahnsinnig gefreut, Frau Waldspecht wieder zu sehen und alle anderen kennen zu lernen – bei Pat kommentiere ich hin und wieder seit Jahren schon (Leseratte wie ich), die anderen habe ich eigentlich erst durch die Vorbereitung zum Treffen auf ihren Seiten besucht… aber das wird sich nun ändern, denn irgendwie habe ich euch in mein Herz geschlossen. Tja, das habt ihr nun davon , jetzt werdet ihr mich nicht mehr los

Cochem an der Mosel

cochem

(bei Klick auf die Collage gelangt ihr zu flickr – dort auf die Lupe klicken, dann könnt ihr es auch doppelt so groß sehen)

Um es vorweg zu nehmen: Cochem ist ein wirklich schönes Städtchen. Viel Fachwerk, jede Menge Geschäfte – vor allem für Frauen interessant, denn ein Schuh- und auch Taschenladen folgte dem nächsten – und garantiert viel Sehenswertes.

Unser erster Betriebsausflug ging doch etwas anders vonstatten als ursprünglich geplant. Aber so ist das ja meistens, darum lasse ich am besten alles auf mich zukommen Zunächst hatte unser Chef noch einen Termin, so dass wir leider eine ganze Ecke später weg kamen als gedacht. Da eine Kollegin leider verhindert war, fuhren wir zu siebt in 2 Pkw’s. Derjenige mit unserem Chef fuhr später los und kam früher an, jener, in dem ich saß, stand in einem schönen langen Stau. So kamen wir zu spät, um die Moselfahrt antreten zu können. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir zunächst einen Cappu trinken, sahen uns ein wenig die Innenstadt an – die Geschäfte machen da schon Punkt 18.00 Uhr dicht! – holten uns einen Backfisch, um eine ordentliche Grundlage zu haben und trafen uns dann am Festzelt zum Cochemer Federweißenfest.

Was wir nicht wussten, Cochem ist sehr Köln-orientiert, das Federweißenfest hatte also ganz schön was von Karneval Eigentlich so gar nix für meiner einer. Drum hab ich ordentlich mitgemacht, mitgesungen und geschunkelt, was das Zeug hielt, bis ich heiser war und taub von der ständig zunehmenden Lautstärke der aufgedrehten Boxen. Die Band spielte mit wenigen Pausen von 19.00 bis 01.00 Uhr und hatte das Reißerische zum Animieren und Mitmachen. Und unser Chef hat, so scheint es, die Weinkarte von oben nach unten bestellt. Flaschenweise. Zu siebt haben wir dann im Laufe des Abends 11,5 Flaschen alle gemacht… Es war lustig und richtig schön. Wir sind einfach ein klasse Team. Zwar ging es mir dann am nächsten Morgen alles andere als gut, der eine Bissen vom Brötchen wurde zu Zement in meinem Mund, und ich hab mich doch lieber noch eine Stunde hingelegt, anstatt vielleicht auf eigene Faust bis zur Burg zu gelangen, aber anderen ging es nicht viel besser. Das Frühstück jedenfalls, ein echtes italienisches (und mir schmeckt dieser Kaffee überhaupt nicht!) wurde auch von anderen verschmäht.

Als nächstes war eine Stadtführung geplant. Unser Chef hatte eine um 11.00 Uhr gebucht. Wir standen rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt, genau wie eine Reihe anderer Touristen – wer nicht kam, war der Stadtführer… Somit haben wir einfach noch einen kleinen Gang in die Altstadt unternommen und sind noch zum Kapuzinerkloster hoch gestiegen. Leider war es dann zur Burg doch etwas weit und uns etwas Angeschlagenen graute davor.

Der Abschluss bildete dann ein Mittagessen in einem Örtchen einige km außerhalb von Cochem in einem Gasthaus. Sehr lecker, und auch ich habe zumindest Reis, Salat und Soße aufgegessen, vom Fleisch ein Stück.

Das nächste Event unserer Kanzlei wird dann die Weihnachtsfeier im Dezember sein. Diesmal geht es wieder zu einem Sternekoch, so dass wir das kleine Schwarze überstreifen müssen Zum Glück werde ich anschließend noch nach Hause fahren müssen und außerdem darf ich ja auch wegen meiner bevorstehenden Augen-OP keinen Alkohol trinken, so dass es mir danach viel besser gehen wird 😛 .

Gestern war ich jedenfalls wieder so weit, alle mit meinem Satz: “Ich trinke niiiiie wieder Alkohol” zum Lachen zu bringen 😆 – Ich frage mich nur, warum mir das keiner abgenommen hat? 😆

Socken 21/2009 – Slip-Stitch Cable Socks

socken2009.21

(bei Klick auf das Bild gelangt ihr zu flickr – dort könnt ihr es euch auch in megagroß ansehen)

Fertig sind sie, die Socken, die ich letzten Samstag bei Ewa begonnen habe. Und ich muss sagen, sie gefallen mir ausgesprochen gut. Trotz allem wandern sie in die Geschenkekiste. Auch meine begonnene Herbstjacke bleibt zunächst liegen. Nicht, dass ich keine Lust zum Stricken daran hätte, aber da Weihnachten mit rasanten Schritten immer näher rückt, ist meine vordringlichste Aufgabe nun, Weihnachtsgeschenke herzustellen. Dinge, die ich für mich geplant habe, müssen warten.

Sockendaten

Material: 60 % Wolle, 20 % Seide, 20 % Bambus aus dem Drachenhort
Nadeln: 2,25 Harmonische
Anschlag: provisorisch, toe-up
Spitze: Bandspitze
Muster: Slip-Stitch Cable Socks *** (Little Box of Socks)
Ferse: Käppchenferse aus diesem Buch (ich muss sagen, die stricke ich jetzt fast nur noch bei toe-up-Anschlägen)
Größe: eine schmale 38, weil sich das Muster doch sehr zieht.
Verbrauch: 61 g

 

Da ist noch genügend Wolle für ein Paar Handstulpen übrig. Und jetzt brauche ich mal ein bisschen Entscheidungshilfe:

Wärt ihr dafür, ein Paar Diamond-Handwarmers oder diese Handstulpen zu stricken?