Kurzrezi: Mama, jetzt nicht! – D. Glattauer

cover

Daniel Glattauer
Mama, jetzt nicht!
Kolumnen aus dem Alltag
Deuticke Verlag
HC: 176 Seiten, 17,90 €
Kindle-Edition: 13,99 €
(am 08.04.2012 kostenlos von Amazon.de erhalten)
Download bei Audible: 9,95 € (gekürzt)
ISBN: 3552061673

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon.de)

In seinen „Kolumnen aus dem Alltag“, die über viele Jahre in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ erschienen sind, würdigt Glattauer bislang in ihrer Bedeutung unterschätzte feierliche Anlässe („Weltverdauungstag“), beschreibt die Tücken des öffentlichen Privatlebens im Zeitalter der Handys, hängt traumatischen Erinnerungen an die Schulzeit nach („Langsam ans Abgeben denken!“) und stellt sich den ganz großen Daseinsfragen („Es ist, wie es ist“). Seine Themen findet Glattauer in der unmittelbaren Umgebung. Messerscharfe Beobachtungsgabe und feine Ironie machen den Autor aus Österreich zum Meister der kleinen Form.

Nachdem ich “Gut gegen Nordwind”, “Alle sieben Wellen” und “Ewig Dein” gelauscht habe, habe ich mich gefreut, als dieses Buch in der Kindle-Version durch Amazon.de am Ostersonntag kostenlos zum Download bereit stand. Nun mit neuem Kindle Touch war ich bereit, mich den kurzen Kolumnen des Journalisten zu stellen.

Sonst nicht so meins, ich stehe mehr auf spannende Romane mit Seitenzahlen von 400 an aufwärts, konnte ich mich aber doch bei so einigen Lachern beobachten, so dass ich einzelne Kolumnen sogar laut vorlesen musste, um sie mit meinem Lebenspartner teilen zu können.

Gut fand ich z.B. die “Handyrasselsteuer”, “Handgesalzen” oder die “Handypenetrationsrate”, die tatsächlich so heißen soll – Glattauers Humor gefällt mir und er schreibt ein geschliffenes Deutsch, das sogar dem mich immer wieder verbessernden Laird imponierte.

Liest man eine solche Kolumne in seiner Tageszeitung, hebt sich sicherlich sofort die Stimmung, in so geballter Form ist es dann wohl eher auch dazu gedacht, täglich eine Kolumne zu lesen und nicht in einem Rutsch, wie ich es getan habe. Zeitweise habe ich auch mein eingebautes Wörterbuch bzw. Wikipedia bedienen müssen, um zu verstehen, was gemeint war, denn das Österreichische / Wienerische unterscheidet sich in so manchen Begriffen denn doch vom Deutschen und es gab auch einige Kolumnen, die mich jetzt so gar nicht interessiert haben…

Am Preis-Leistungsverhältnis, jetzt, da es nicht kostenlos zu haben ist, sollte man vielleicht arbeiten. Aber für Nachdenkliches, Ironisches, Humorvolles zwischendurch ist das Buch auf jeden Fall geeignet.

Von mir gibt es 06/10 Punkten, fast schon 7

Senf dazu? Aber gern :)

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