Test: Amazons Kindle Touch

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Das ist er also, mein neuer Kindle Touch von Amazon, natürlich in seiner schützenden Lederhülle von Dura Gadget incl. Ladestecker für die Steckdose. Diese Lederhülle gibt es in verschiedenen Farben. Ich habe violett gewählt, wie die Farbe der Schutzhülle meines iPhones Zwinkerndes Smiley

Inzwischen habe ich mich mit den einzelnen Funktionen des eBook-Readers vertraut gemacht und ausreichend getestet, um euch meine Erfahrungen mitteilen zu können, wenn auch durch das Verbinden mit meinem Rechner sofort der Akku wieder auf 100 % geladen wurde – das ging ratzfatz, und der Akku verbraucht eigentlich kaum Strom. Echt klasse! Ich bin mir sicher, dass ich sogar mehrere Bücher lesen kann, ohne einmal aufladen zu müssen

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Hier seht ihr einen der vielen Bildschirmschoner, die integriert sind, sich automatisch einschalten, wenn man einige Zeit nicht umgeblättert hat, aber auch manuell durch kurzes Drücken des “Powerknopfes” unten rechts eingeschaltet werden können. Diese Bildschirmschoner sollen keinen Strom verbrauchen. Wir sind also nicht gezwungen, den Reader ständig aus- und einzuschalten.

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Mein Kindle Touch ist übrigens nur mit der WLAN-Verbindung ausgestattet. Das reicht mir, 3G muss ich nicht unbedingt haben, da ich mein Gerät mit Hunderten von Büchern bestücken kann, ehe ich in Urlaub fahre und dann ohne eine Internet-Verbindung lesen kann. Die Verbindung wird nur dann wichtig, wenn ich abwechselnd auf mehreren Geräten lesen würde und eine Synchronisation bräuchte. Diese funktioniert nur über WLAN oder das Mobilfunknetz (3G oder Edge – Vorsicht! Es könnten zusätzliche Verbindungskosten anfallen!)

Auf diesem Foto oben könnt ihr sehen, dass ich meinen Kindle bereits individuell eingerichtet und verschiedene Sammlungen angelegt habe. Dies geschieht über den Startbildschirm = geriffelte Taste unten mittig drücken, über die Menütaste oben rechts: “Sammlung hinzufügen”, z.B. “Historische Romane”. Nach dem Bestätigen öffnet sich die gesamte Bibliothek mit kleinen Kästchen hinter den einzelnen Büchern. Jedes Buch, das in die Sammlung “Historische Romane” passt, wird nun durch das Berühren des Kästchens mit einem Häkchen versehen und nach “fertig” in diese Sammlung verschoben.

Der Kindle kann alle eBooks von Amazon lesen, aber auch DRM-freie, die in das MOBI-Format konvertiert wurden. Ich habe z.B. über mein iPhone und den iBook-Store einige eBooks geladen, die ich auf dem Rechner mit dem kostenlosen Programm Calibre ohne Probleme ins MOBI-Format konvertieren und dann via Email an meinen Kindle senden konnte. Das PDF-Format habe ich noch nicht getestet, da ich mit dem MOBI-Format wirklich sehr zufrieden bin.

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Der Kindle kann übrigens noch viel mehr als nur eine sehr große digitale Bibliothek zu beherbergen! Er hat beispielsweise einen Web-Browser, mit dem ich bereits meine Emails gecheckt und auf meinem Audible-Account nachgesehen habe. Allerdings werde ich ihn dazu wohl eher nicht benutzen, das geht auf dem iPhone trotz Minidisplay dann doch komfortabler. Außerdem wäre es mir lästig, ständig die Cookies zu löschen Zwinkerndes Smiley  – Aber dafür ist der Kindle ja auch eigentlich nicht gedacht. Es ist ein eBook-Reader! Neue eBooks kann ich direkt über den Warenkorb oben links im Menü kaufen, wenn ich online bin. Sie werden sekundenschnell geladen.

Aber nicht nur lesen kann ich mit dem Kindle Touch. Ich kann sogar meine Audible-Hörbücher hören! Gut, die Klangqualität ist jetzt nicht so gut wie bei meinem iPhone oder iPod Touch, daher werde ich diese Möglichkeit wohl eher auch selten nutzen. Aber die Möglichkeit ist da! – Einfach den Kindle mit dem Rechner verbinden und ein Audible-Hörbuch aus dem Download-Ordner in den Audible-Ordner des Kindle kopieren, mit dem Audible-Passwort autorisieren und hören Smiley mit geöffnetem Mund – Das gleiche geht auch mit mp3-Musik-Dateien, um beim Lesen eine Untermalung zu haben:

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Was mir hier fehlt, wäre noch eine Shuffle-Funktion.

Die elektronischen Bücher lassen sich, wie bereits erwähnt, in sogenannten Sammlungen zusammenfassen. Das bietet sich besonders dann an, wenn man immer eine umfangreiche Bibliothek mit sich herum tragen möchte, um immer gleich das richtige Buch für die richtige Stimmung – oder das richtige Nachschlagewerk zur Hand zu haben. Innerhalb der Sammlung kann man dann nach Titel, Autor oder dem zuletzt benutzten Buch sortieren. Unter dem jeweiligen Titel sieht man dann eine Reihe von Punkten. Anhand der fett “gedruckten” Punkte erkennt man den Lesefortschritt:

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Hier meine Sammlung von Historischen Romanen derzeit. Es sind die 5 Bände der Hebammen-Reihe, und ich habe mit dem 1. Band bereits begonnen Zwinkerndes Smiley

Bücher lassen sich auch archivieren. Ich habe dies umständlich gemacht, indem ich den Kindle mit dem Rechner verbunden und dann das jeweilige eBook gelöscht habe. Es wandert dann automatisch ins Archiv. Aber lt. Anleitung soll es auch möglich sein, es direkt auf dem Kindle zu archivieren. Diese Funktion habe ich nur noch nicht entdeckt Zwinkerndes Smiley – Möchte man es ganz aus dem Online-Archiv bei Amazon “Mein Kindle” entfernen, kann man auch auf die Webseite gehen und es dort löschen. Dann wird es automatisch auf allen Geräten entfernt.

Ach ja, apropos alle Geräte: Bis zu 6 Geräte lassen sich mit einem Amazon-Account verbinden, die zeitgleich synchronisiert werden, sowie man online ist. Bei mir sind dies 4 Geräte: Mein PC, mein Kindle, mein iPhone und mein iPod Touch. Dies funktioniert über die jeweiligen Kindle-Apps.

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Besonders komfortabel finde ich auch die Leseproben, die man sich kostenlos laden kann. Das bietet sich besonders dann an, wenn man sich nicht sicher ist, sich ein doch immer noch recht teures eBook kaufen zu wollen, ob man mit einem neuen Schriftsteller warm wird, die Thematik wirklich das ist, was einen interessiert usw.

“Mein Clipboard” erstellt sich selbst, sowie man in einem Buch eine Notiz hinzufügt oder sich etwas markiert. Mit dieser Funktion des Notierens und Markierens muss ich mich noch mehr beschäftigen, denn so richtig habe ich den Bogen noch nicht raus, eine Notiz zu schreiben, OHNE zeitgleich irgend etwas zu markieren…

Erstellt wird dann eine txt-Datei, die sich leider nicht weiter formatieren lässt. Und wenn man viele Bücher liest und sich Notizen macht, fehlt eine Sortierungsmöglichkeit. Da wäre eine Word-Datei komfortabler.  – Nun, ich denke, es wird wohl auch hier wie in allen elektronischen Bereichen updates geben, und irgendwann wird auch dies NOCH besser werden.

Für einen eBook-Reader ist dies ein wirklich außergewöhnlich gutes Gerät mit glasklarer Schrift, einfacher Umblätter-Technik, einem Akku, der wirklich lange hält! Seht selbst:

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So, das sollte zunächst genügen. Ihr dürft mich aber gern kontaktieren, wenn ihr mehr über den Kindle wissen wollt. Ich teile meine Erfahrungen gern mit euch Smiley mit geöffnetem Mund

6 Gedanken zu „Test: Amazons Kindle Touch

  1. Genau darauf habe ich gewartet, liebe Sunsy! Danke für diesen Bericht, jetzt bin ich wieder um den ein und anderen Punkt schlauer.

    Ich bin ebenfalls sehr begeistert von diesem Gerät, es vermittelt ein solch tolles „Buchgefühl“, daß es mir sogar schon passiert ist, daß ich vor dem Umblättern den Finger angefeuchtet habe…

    So viel wie Du hab ich noch nicht experimentiert. Die Information über die verschiedenen Geräte, die man mit 1 amazon-Account bedienen kann, war deshalb sehr hilfreich für mich.

    Dir weiterhin viel Freude mit dem elektronischen Buchlesegerät – und vielleicht komme ich irgendwann auf Dein Angebot der Kontaktaufnahme zurück, wenn es bei mir mal mit dem technischen Verständnis hapert *g*.

    Liebe Grüße,
    Christa

  2. Schöner Bericht.
    Allerdings: wenn man einen Kindle mit
    3G hat, entstehen nur dann Extrakosten, wenn man damit größere Dateien verschickt, was aber eigentliche Blödsinn wäre. Das pure Bücherladen ist absolut kostenfrei und sehr bequem!

    • Vielen Dank🙂

      Wie sieht das eigentlich im Ausland aus, wenn man über 3G ein eBook bei Amazon kauft? Ist das auch inclusive? – Ich meine gelesen zu haben, das dann extra Kosten entstehen. Weißt du darüber auch Bescheid?

  3. Hallo Sunsy,

    danke für den Bericht. Jetzt kann ich mir noch ein besseres Bild von dem Teil machen. Calibre habe ich auch auf meinem Rechner, ein schönes Programm. Das mit der Akkulaufzeit ist natürlich ein Killerargument, da kann kein Pad mithalten – von meinem Hallofon mal ganz zu schweigen.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
    liebe Grüße auch von den um meine Füße krabbelden Zwerg und Elfe😉
    rebel

  4. Bin über die Suche „wie ich direkt archiviere“ hier gelanden und wollte dir mein Ergebnis mitteilen, für den Fall, dass du es noch nicht weisst:
    Du klickst im Hauptmenü lange auf das Buch (wie wenn du ein Wort direkt im Wörterbuch nachschlagen willst) und dann erscheint dir das Menü mit dem du bestimmen kannst, wo das Buch hin soll….
    Übrigens ist Buch runterladen über 3G auch im Ausland umsonst,
    lg A

Senf dazu? Aber gern :)

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