Kurzrezi–Puls – Stephen King

Stephen King
PULS
Horror
Dauer: 14 Std., 12 Min (ungekürzt)
gelesen von: David Nathan
Download: 27,95 €
oder im Flexi-Abo: 9,95 €

Heyne
TB, 576 Seiten
ISBN: 3453565096 – 8,95 €
Kindle-Edition: 7,99 €

coverhier: geliehen via Skoobe

Doppel-Projekt Smiley mit geöffnetem Mund

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben. Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt.

Ab und zu habe ich ja ein Buch in mehreren Ausführungen. PULS von Stephen King besitze ich als ungekürzten Download von Audible und konnte es mir bei Skoobe.de leihen, so dass ich das eBook auch immer bei mir hatte. Wie seinerzeit beim “… geheimnislose(n) Jungen” habe ich nun zeitgleich gelesen und gehört. Also nicht beides zusammen. Gehört habe ich, wenn ich unterwegs war und abends auf der Couch gelesen.

Das Buch war innerhalb von 3 1/2 Tagen gelesenhört… Was sagt euch dies? Es war spannend ohne Ende.

Dreh- und Angelpunkt dieser Story sind unsere vielgeliebten Handys. Heute gibt es eigentlich kaum noch jemanden ohne ein solches Kommunikationsmittel, und ich kann und möchte mir eigentlich auch nicht mehr vorstellen, plötzlich wieder ohne mein Smartphone sein zu sollen. Wir wissen allerdings auch vom sogenannten Elektrosmog und dass man ein Handy nicht in der Brusttasche haben sollte, wenn man Herzprobleme hat. In Krankenhäusern und Flugzeugen müssen sie trotz Flugmodus während der Start- und Landephase ausgeschaltet werden. Und warum? Weil allein die Inbetriebnahme elektronische Geräte stören könnte.

Was könnte also geschehen, wenn über das Handy etwas ausgestrahlt werden würde (hier PULS genannt), was den Befehl beinhalten würde, das Gehirn leer zu fegen, also unsere Festplatte zu löschen? Was bliebe von uns übrig? Würden wir uns in Primaten verwandeln?

Stephen King malt sich eine solche Situation aus. Eine apokalyptische Welt; mit einem Schlag ist die Menschheit, wie wir sie kennen, nicht mehr.

Trotz allem hat Stephen King hier einmal nachgelassen, was sein besonderes Talent betrifft, ganze Lebensgeschichten in einer Story zu verpacken. Denn bis auf den Protagonisten Clayton bleiben die Personen eher farblos, ohne Background.

David Nathan war wie immer brillant und DER King-Leser überhaupt Smiley mit geöffnetem Mund

Ich vergebe 8/10 Punkte – eine “2+”.

Mein besonderer Dank gehört auch wieder Skoobe, wo ich mir das eBook kostenlos leihen durfte!

<iPhone 229

Senf dazu? Aber gern :)

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