Ausgehört [Rezi] Das Labyrinth der Träumenden Bücher – W. Moers

Walter Moers
Das Labyrinth der Träumenden Bücher
Fantasy
Dauer: 14 Std., 41 Min
gelesen von: Andreas Fröhlich

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Hier ist das Buch der Bücher für alle Buchliebhaber: „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ spielt wieder auf dem phantastischen Kontinent Zamonien, in der Stadt Buchhaim, wo Hildegunst von Mythenmetz, der schriftstellernde Lindwurm, seinen Zuhörern einen weiteren Teil seiner abenteuerlichen Autobiografie erzählt.

Ganz ehrlich? Ich bin enttäuscht. Nachdem ich Die Stadt der Träumenden Bücher verschlungen und etliche Hörbücher von Walter Moers gehört habe, habe ich auf diese Fortsetzung der Abenteuer Hildegunsts von Mythenmetz gewartet, um dann schlussendlich quasi einem Prolog zu weiteren Abenteuern im Labyrinth der Träumenden Bücher zu lauschen. Und als es dann endlich anzufangen scheint, war es auch schon zu Ende und der Autor erklärt, dass ich einer Ouvertüre zum eigentlichen Buch zugehört habe und dieses noch geschrieben würde. Na Danke auch!

Die stundenlangen Vorträge zum Wesen des “Puppetismus” und “Biblio-ismus” hätte sich Herr Moers sparen können. Auch ein Theaterstück derart detailliert über etliche Stunden widerzugeben, war zu viel des Guten, langatmig und ermüdend.

Herr Moers, das war schwach! Aus dem ganzen Buch haben mir genau 2 Szenen wirklich gut gefallen. Die, in welcher Hildegunst eine Karte des Labyrinths erbt – und ich war mir sicher, dass er sie brauchen würde – und die letzten Minuten vor dem Epilog, in denen Hildegunst die Katakomben wiederum betritt. Aber die restlichen 13 Stunden waren vertane Zeit. Schade… – Da sind meine 4 Punkte echt noch fast zu hoch bemessen Trauriges Smiley – aber zumindest Andreas Fröhlich bringt hier volle Leistung und rettet zumindest diese 4 Punkte…

6 Gedanken zu „Ausgehört [Rezi] Das Labyrinth der Träumenden Bücher – W. Moers

  1. Mit welchem Buch muss man denn da anfangen, damit man die Handlung auch versteht?

    Überlege schon lange, mal einen Moers zu hören aber ich hab da noch ein bisschen Berührungsängste😉

    Ist ja wie bei Terry Pratchett ein eigenes Universum, oder?

  2. Oh… das klingt ja nicht gut.

    Ich werde mir das Buch wohl trotzdem kaufen und mir einen eigenen Eindruck verschaffen, aber in Papierform – ich mag zwar Andreas Fröhlich als Vorleser gerne, aber für die Moers Bücher ist für mich Dirk Bach einfach der Passendste.

    @Büchermonster: Ich habe mit den 13 1/2 Leben des Käptain Blaubär angefangen. Ich finde, dass ist eine gute „Grundlage“ für die anderen Bücher, weil dir dort schon ziemlich viele Orte, Rassen und Personen begegnen und erklärt werden. Ja, es ist ein eigenes Universum, ein geniales wie ich finde.

  3. Danke für die „Warnung“ – ich habe „Die Stadt der träumenden Bücher“ schon vor einiger Zeit gelesen“ und bin auch damit nicht so ganz warm geworden. Da werde ich sicher vom Nachfolgeband die Finger lassen.
    Lieben Gruß
    Elke

Senf dazu? Aber gern :)

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