Ausgehört: Der Nobelpreis–A. Eschbach

Andreas Eschbach
Der Nobelpreis
Thriller
Dauer: 6 Std, 55 Min (gekürzt)
gelesen von Stephan Benson

ursprünglich per Gutscheincode von meinem Chef über Libri.de bekommen, aber komfortabler bei Audible zu downloaden

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible)

Hans-Olof Andersson, Mitglied des Nobelpreiskomitees, lässt sich nicht bestechen. Doch genau das versuchen Unbekannte: Er soll für einen bestimmten Kandidaten stimmen. Als Andersson sich weigert, entführen sie seine Tochter. Was niemand weiß: Der Bruder seiner verstorbenen Frau ist ein knallharter Einbrecher und Industriespion, der keine Gnade kennt, wenn es um seine letzte lebende Angehörige geht. Er stürzt sich in die Ermittlungen. Doch mit dem, was er herausfindet, hätte niemand gerechnet…

Dies ist nicht der erste Roman von Andreas Eschbach, den ich gelesen/hört habe, aber wohl derjenige, der mich eben gerade weil ich hohe Erwartungen hatte, enttäuscht hat. Allerdings fing er wirklich gut an, war spannend geschrieben, von Stephan Benson gut gelesen und gab mir das Gefühl, eine “2” zu werden, doch dann geschahen Dinge, die fast nur einen Schluss zuließen…

Was mich hier so enttäuscht hat ist, dass der Leser / Hörer von Anfang an aufs Glatteis geführt wird. Jede Überlegung, dem Täter auf die Spur zu kommen, konnte nur falsch sein. Ich mag das Gefühl nicht, verarscht zu werden. Deshalb gebe ich hier eine “3”

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2 Gedanken zu „Ausgehört: Der Nobelpreis–A. Eschbach

  1. Das ist immer ärgerlich, wenn man mit hohen Erwartungen an ein Buch geht, weil man den Autor schätzen gelernt hat. Ich habe auch einiges von Andreas Eschbach gelesen. Sein bekanntestes Buch ist ja das Jesus Video. Aber leider sind die Autoren halt auch nicht immer gleich gut. Also dann danke auch mal für eine solche Warnung 😉
    Lieben Gruß
    Elke

    • Danke, liebe Elke.

      Mit dem Jesus-Video hast du recht. Aber das allererste Buch, das ich von ihm gelesen habe, war lange davor – Die Haarteppichknüpfer – ein Sci-Fi-Buch. Ganz anders als alle, die ich davor gelesen hatte – und ich fand es genial. Und dann kamen die anderen. Was ich bei ihm gut finde ist, dass er oft brisante Themen aufgreift und auf dieser Grundlage einen spannenden Roman vorlegen kann. Und offenbar hat er gedacht, dass dieser Kniff, den Leser bis fast zum Schluss falsche Fakten zu liefern, außergewöhnlich und damit gut sei. Ersteres stimmt, letzteres leider nicht (finde ICH).

Senf dazu? Aber gern :)

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