Kurzrezi: Der Knochen-Poet – S. Kraus


Susanne Kraus
Der Knochen-Poet
Historischer Krimi
Bastei Lübbe
TB, 384 Seiten
ISBN: 3404153162

Bewertung:

Klappentext:

Der erste Fall für Rotrud von Saulheim – der ungewöhnlichsten Ermittlerin, seit es historische Kriminalromane gibt

Als Kaiser Friedrich, genannt Barbarossa, im Frühjahr 1158 zum ersten Mal seine neue prächtige Pfalz im Marktflecken Lautern besucht, wird auf der nur wenige Meilen entfernten Burg Beilstein eine mysteriöse Truhe voller Menschenknochen entdeckt. Und noch ein weiterer Mord hält die Burgbewohner in Atem. Als der Burgherr Merbodo verdächtigt wird, stellt seine Tochter Rotrud auf eigene Faust Ermittlungen an. Doch welche Rolle spielt der zwielichtige Spielmann Trushard, auch der „Knochenpoet“ genannt – jener Mann, in den Rotrud sich verliebt?

Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es liest sich so weg, leichte Lektüre. Manche der Figuren sind historisch belegt, andere hat die Autorin erfunden. Da dem Leser allerdings das Motiv bis ganz zum Schluss verschlossen bleibt, hatte ich keinen blassen Schimmer, wer es hätte gewesen sein können und fand es etwas frustrierend, mit Rotrud zusammen immer neue mögliche Verdächtige durchzugehen. Nur Trushard und ihren Vater hätte ich nun nie verdächtigt.

Der Schluss hat mir dann überhaupt nicht gefallen. Wahrscheinlich war das dann aber notwendig, um den Ausgangspunkt zum zweiten Buch zu schaffen. Ich hätte mir gewünscht, dass die beiden frei durch die Lande ziehen könnten, zusammen und glücklich, Freude verbreitend. Nun ja – sehen wir also weiter, was im zweiten Band geschieht.

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4 Gedanken zu „Kurzrezi: Der Knochen-Poet – S. Kraus

  1. Boah, das Buch fand ich sowas von blöd!

    Das alles ist schon mehr als unglaubwürdig, wenn man an andere Frauen des 12. Jahrhunderts denkt, aber ich wollte mich durchaus darauf einlassen (Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel).

    Aber die ganze Story zieht sich dann so unglaublich in die Länge, da mir relativ schnell klar wurde, wo der Hase lang hoppelt, nur eben dieser Rotrud nicht, dass deren Naivität (oder Dummheit) irgendwann nervt. Ich bin mir gar nicht sicher, ob das von der Autorin witzig gemeint sein sollte oder ob sie den Leser für ebenso langsam denkend hält.

  2. Hmm.. witzig, es ist schon ne Weile her das ich das Buch gelesen hab und ich kann mich gar nicht richtig dran erinnern, muss ja dann wohl eh nicht so toll gewesen sein.
    Muss ich gleich mal stöbern gehen. 🙂

  3. Pingback: Kurzrezi: Das Flammensiegel–S. Kraus | Sunsys Weblog

Senf dazu? Aber gern :)

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